Die Paganini-Identität
Mysteriös - Düster - Alptraumhaft - Surreal
Nach der Filmpremiere des surrealen und umstrittenen Films „Das Ende der Welt" sind die Meinungen eher kritisch. Nur ein Zuschauer unter allen, ein vollkommen überschwänglicher Filmfan ist total überwältigt und schaut sich das hypnotische Werk ganze 42 mal an. Schon ein Jahr später spielt er die Hauptrolle in einem zweitklassigen Film über eine mögliche Bedrohung durch Terroristen. Doch warum sollten Terroristen einen Anschlag auf eine weniger prominente Geigerin verüben wollen?
Gelangweilt und überheblich selbstdarstellerisch verlässt Nicolo den Drehort und entdeckt hinter einer unscheinbaren Mauer einen belebten Jahrmarkt.
Dort begegnet ihm Ana Marija, die er bereits vor einem Jahr kennen gelernt hatte. Beide verbindet eine unbändige Leidenschaft füreinander. Und so tun sie so, als würden sie sich gar nicht kennen.
Aus dem Spiel wird bitterer Ernst, als ihr Leben in Gefahr gerät.
Für Nicolo beginnt einer alptraumhafte Reise durch ein Labyrinth voller Angst, Spiegel und Lügen. Zerfressen von grenzenloser Sehnsucht versucht er sie zu retten.
Und auch sein bester Freund wird bald erkennen:
Hinter manche Mauern sollte man besser nicht blicken...